Wechsel private KK. Können Zehntausende irren?

by admin on 06/02/2011

Jahr für Jahr wechseln jene, die es können, in die private KK. Pro Tag sind es im Durchschnitt über 100 Menschen, die Neumitglied werden. Der Wechsel in die andere Richtung ist jedoch eher die Ausnahme. Menschen, deren Gehalt aus den verschiedensten Gründen langfristig unter die Bemessungsgrenze fällt, sind die Hauptgruppe.
Obwohl die Mindestverdienstgrenze Jahr für Jahr angehoben wird, gibt es einen deutlichen Zuwachs an Mitgliedern, die erstmalig Leistungen durch die private KK genießen. Wie lässt sich dies erklären? Die Gründe liegen auf der Hand.
Der Hauptgrund für viele Wechsler mag in der finanziellen Ersparnis liegen. Der Beitrag für die gesetzliche KK wuchs in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich von 8,2% im Jahre 1970 auf nun 15,5% oder mehr im aktuellen Jahr an. Einsparmöglichkeiten von 500€ pro Monat durch den Wechsel in die private KK sind keine Seltenheit. Die genaue Summe lässt sich mit unserem Krankenversicherungsvergleich private Krankenkasse ermitteln.
Der nächste Grund mögen die besseren Leistungen sein, welche die private KK anbietet. Der privatversicherte genießt üblicherweise eine bevorzugte Behandlung beim Arzt seines Vertrauens, eine größere Auswahl an Medikamenten und Behandlungsmethoden sowie die Möglichkeit seinen Mediziner frei auszuwählen, inklusive alternativen Ärzten, Heilpraktikern, Spezialisten, darunter auch Ärzten, die nur Privatpatienten behandeln.
Letztendlich geht es bei der Versicherung um die Gesundheit des Versicherungsnehmers, egal ob gesetzliche oder private KK. Die höhere Lebenserwartung von privatversicherten ist nur ein Indikator von vielen dafür, dass diejenigen, die den Wechsel in die private KK durchführen im Durchschnitt ein gesünderes und längeres Leben führen.

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