Sparen durch die private KK

by admin on 04/02/2011

Private KK - Sparen durch Vergleichen

Private KK - Sparen durch Vergleichen


Mit dem Beginn des Jahres 2011 hat sich einiges getan im Bereich der Krankenkassen. Der allgemeine Beitragssatz innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen wurde von 14,9% auf 15,5% erhöht. Außerdem darf eine Krankenkasse ab sofort bei Bedarf Zusatzbeiträge durch die Versicherten verlangen. Sie muss lediglich angeben, dass Bedarf besteht und nach kurzer Begründung fließen Extra-Zahlungen durch die Versicherten!
Zudem ist es einfacher geworden, in die private Krankenkasse zu wechseln. Die Einstiegsgrenze wurde verringert auf nunmehr lediglich 49.500Euro (statt 49.950 in 2010). Die Summe muss ferner nur noch innerhalb eines Jahres vor Eintritt verdient worden sein (vorher drei Jahre). Selbständige, Freiberufler und Beamte können sich weiterhin unabhängig von dieser Grenze privat versichern.
Bei der privaten Krankenkasse versichert der Beitragszahler hauptsächlich sein persönliches Risiko, hat also flexible Optionen und in der Regel bessere Leistungen bei häufig günstigen Tarifen. Die Frage stellt sich daher, warum nach wie vor viele Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse verweilen, obwohl die Möglichkeit bestünde zu wechseln. Dazu betrachten wir die folgenden 3 Punkte.

1.: Der Test!
Vielen Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkasse mangelt es an hinreichender Kenntnis bezüglich der Optionen, die für bei einem Wechsel in die private Krankenkasse bestünden. Es empfiehlt sich, mit einem Krankenversicherungsvergleich herauszufinden, welche Leistungen zu welchem Preis zur Verfügung stünden. Dies kann mitunter zu erfreulichen Überraschungen führen :-) .

2.: Allgemeiner Gesundheitszustand
Als Faustregel gilt, dass wer sich allgemein gesund fühlt und seinen gesundheitliches Wohlbefinden nicht als unterdurchschnittlich beschreiben würde, hat entscheidende Vorteile mit der privaten Krankenkasse. Wer jedoch grundsätzlich schon erhebliche gesundheitliche Beschwerden hat und bei wem sich abzeichnet, dass bald Probleme auftreten werden, der mag mit der gesetzlichen Krankenkasse eine bessere Wahl getroffen haben. Es kommt jedoch auf den Leistungsbedarf an, denn während die Beiträge vielleicht günstiger sind, kann es sein, dass gefühlsmäßig notwendige Leistungen nicht abgedeckt sind. Diese aus eigener Tasche zu bezahlen, kann deutlich teurer werden als ein martküblicher Beitrag bei der privaten KK. Bei bestimmten gesundheitlichen Merkmalen erlauben einige private Krankenkassen den Wechsel jedoch nicht. Dies kann jedoch in einem Test herausgefunden werden.

3.: Lebenspartner und Kinder
Bei der gesetzlichen Krankenkasse sind Kinder mitversichert, die private hingegen verlangt eine separate Anmeldung mit Beitragszahlung für jedes Kind. Bei kinderlosen Partnerschaften und für Singles ist die private daher in der Regel günstiger. Verdienen beide Partner über der Bemessungsgrenze, gibt es laut Statistik sogar finanzielle Vorteile bei bis zu 6 Kindern. Bei einem Partner oberhalb und einem unterhalb der Eintrittsgrenze für die private KK bietet es sich an, genau nachzurechnen. In vielen Fällen, mögen jedoch die besseren Leistungen zusätzlich ein reizvoller Faktor sein für den Wechsel in die private Krankenkasse.

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